Neue Anforderungen an Rechnungen

Das Jahressteuergesetz 2013 enthält auch einige wichtige Änderungen bei der Umsatzsteuer. Mit Änderungen in einem eventuellen Vermittlungsverfahren ist insoweit nicht zu rech­nen. Danach haben Unternehmer ab 2013 in ihren Rechnungen ggf. zusätzliche Angaben in vorgeschriebener Formulie­rung zu machen:

  • Übernimmt  der Kunde die Abrechnung, muss das Doku­ment die Angabe „Gutschrift“ enthalten.
  • Reisebüros haben mit „Sonderregelung für Reisebüros“ auf die Margenbesteuerung hinzuweisen.
  • Soweit Händler die sog. Differenzbesteuerung anwenden, muss die Rechnung, je nach Sachverhalt, den Zusatz „Gebrauchtgegenstände/Sonderregelung“, „Kunstgegenstände/Sonderregelung“ oder „Sammlungsstücke und Antiqui­täten/Sonderregelung“ enthalten.
  • Geht die Steuerschuldnerschaft auf den Kunden über, muss die Rechnung die Angabe „Steuerschuldnerschaft des Leis­tungsempfängers“ enthalten.

Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und innergemein­schaftlichen sonstigen Leistungen, bei denen die Steuer­schuldnerschaft  auf den Kunden übergeht, muss die Rech­nung bis zum 15. des auf den Leistungsmonat folgenden Monats ausgestellt werden.