Zum häuslichen Arbeitszimmer

Ein Steuerpflichtiger machte in seiner Einkommensteuererklärung Aufwendung für zwei in verschiedenen Wohnungen genutzte häusliche Arbeitszimmer geltend. Diese Aufwendungen erkannte das Finanzamt nicht in voller Höhe an.

Der Bundesfinanzhof („BFH„) entschied schließlich, dass der in § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 b EStG genannte Höchstbetrag von EUR 1.250,00 eines Steuerpflichtigen, dessen Arbeitszimmer nicht den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit bildet, personenbezogen ausgestaltet ist. Dies bedeutet, dass der Steuerpflichtige im entschiedenen Fall für beide Arbeitszimmer insgesamt maximal EUR 1.250,00 geltend machen konnte.

Gerne beraten wir Sie näher zur Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer.