Notarkosten Grundschuldbestellung für Finanzierung eines Grundstückskaufs /Hauskauf/Wohnungskauf

Grundschulden werden meist als Sicherungsmittel für einen Finanzierungskredit bestellt und im Grundbuch eingetragen. Die Eintragung der Grundschuld löst neben den Notarkosten weitere Grundbuchkosten aus.

Ein typischer Fall einer Grundschuldbestellung, den Sie unten berechnen können, sieht wie folgt aus: Der künftige Eigentümer (der Käufer) gibt im Rahmen der Grundschuldbestellung in Höhe des Grundschuldbetrags ein Schuldanerkenntnis ab und unterwirft sich der Zwangsvollstreckung in Höhe des Grundschuldbetrags. Um den derzeitigen Eigentümer (den Verkäufer) abzusichern, wird in der Grundschuldbestellungsurkunde vereinbart, dass die Grundschuld zunächst nur Zahlungen mit Tilgungswirkung auf die Kaufpreisschuld absichern soll (Herbeiführung der Sicherungsabrede). Der Notar erhält von der kaufpreisfinanzierenden Bank den Auftrag, durch Entgegennahme der für die Bank bestimmte Ausfertigung der Grundschuldbestellungsurkunde die Einigung zwischen dem Eigentümer und der Bank nach § 873 BGB sofort und mit Bindungswirkung herbeizuführen.

Dieser Notarkostenrechner dient nur zur ersten Information und kann nicht die Kostenberechnung durch den Notar ersetzen. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit der Berechnungen übernommen! Die im Notarkostenrechner genannten §§ sind solche des GNotKG.

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